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Kalkulation eines Projekts

Ausbildungsprojekt 2011

von André Heintzer
Letzte Änderung am November 23, 2011


Ich bin der Vierte im PR-Team und stelle mich Euch auch kurz vor: aufgrund einer Krankheit bin ich bisher eher im passiven Dienst tätig gewesen, habe aber ebenfalls an der Recherche gearbeitet und werde nun auch aktiv an Phototerminen und Blogeinträgen teilnehmen. Damit komme ich dann direkt zum Thema:

Die Kalkulation eines Projekts!

Für unser Projekt brauchen wir glücklicherweise nicht zu kalkulieren, trotzdem ist es natürlich ein wichtiger Punkt ohne den ein Medienkaufmann nicht auskommt - sei es als Einzelunternehmer oder in einer größeren Firma. Da wir eine Einzelproduktion für Web-TV realisieren, ist unsere Kalkulation recht übersichtlich.

Wir stellen uns eine kleine imaginäre Produktionsfirma vor, die für einen Kunden ein Angebot erstellen soll. Der Produzent berechnet nun zuerst seine Fixkosten. Festkosten können Büromiete, Telefonanschluss oder Fahrzeughaltung sein.

Dann stellt der Einzelunternehmer sein Drehteam dem Auftrag entsprechend zusammen. Die kleinste Einheit stellt das EB-Team da, zu dem ein Kameramann, je nach Drehort auch ein Kamera-Assistent (Ton, Licht) und die dramaturgische Leitung zählt. Je nach Produktion sind weitere Mitarbeiter oder die Moderation notwendig. Der Einzelunternehmer übernimmt dann oft die Leitung, d.h. er sucht bei seinem Kunden die passenden Drehplätze aus und koordiniert sein Team. Zu den Kosten für das Team müssen dann auch die Kosten für die Technik berechnet werden, z.B. die Miete für die passende Kameraausrüstung, Beleuchtung, Ton und das Zubehör wie Filmmaterial, Batterien und anderes Kleinmaterial.

Je nach Entfernung oder Drehplanung fallen noch Fahrtkosten, Spesen oder Übernachtungskosten an. Soll das Rohmaterial im eigenen Haus geschnitten werden, wird der Schnittplatz ebenfalls berechnet.

Eventuell müssen weitere Fragen geklärt werden, beispielsweise ob der Drehort vorab besichtigt werden muss oder ob bestimmte Musikstücke eingebunden werden sollen, für deren Einsatz die Rechte erworben werden müssen.

Dazu kommt dann noch der Gewinn des Unternehmers hinzu, denn der will ja auch noch Geld zum Leben haben und letztlich darf die Mehrwertsteuer nicht vergessen werden.

Da der Auftraggeber in der Regel mehrere Angebote einholt, ist es wichtig sich einen Freiraum für Preisnachlässe zu schaffen. Normalerweise hat der Produzent seine Kalkulation im Kopf und kann geänderte Konditionen schnell abwägen.

Wesentlich umfangreicher sind natürlich Kalkulationen für Film- und Fernsehproduktionen, aber davon berichten wir ein anderes mal.


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